Endlich zurück

„Ich werde dich finden, egal wo du dich befindest“, hörte ich eine Stimme sagen. Ich versuchte mich davon zu befreien, aber innerlich spürte ich ein Stechen. Ich sah in die dunklen roten Augen des jenigen. Es war Marko gewesen. Marko war wütend und ich spürte immer noch seinen Zorn. Ich stand ihn gegenüber und er sprach erneut: „Du kannst dich nicht ewig vor mir verstecken. Sobald ich aus der Gefangenschaft raus bin, werde ich dich suchen und dich töten.“ Ich spürte ein sehr starkes Ziehen in meinem Körper. Diese Eiseskälte und die Spannung in meinem Körper waren nicht zu übersehen. Erneut hörte ich eine Stimme: „Er braucht Morphin.“ Es war die Stimme einer Frau. Ich lauschte in meinem Inneren und versuchte alles zu begreifen was vor sich ging. Auf einmal spürte ich eine Entspannung. Etwas hat mich zur Beruhigung gebracht. Ich weiß nicht, was es war. Die Bilder dieses Traumes verwandelten sich. Ich erlebte das, was vor wenigen Stunden geschehen war. Ich habe Menschen zu mir geholt, dann verlor ich einen nach dem anderen und kämpfte gegen eine böse Kreatur, die mich seit Jahren kontrollierte. Ich sah wie einer nach dem anderen starb. Was habe ich getan? Wieso habe ich es getan? Nun erinnerte ich mich wieder ich an all die Ereignisse. Ich saß mit Dietmar vor der Höhle. Ich war geschwächt und hatte blutige Wunden zu verzeichnen. Ich träumte von diesem Augenblick. Dietmar weckte mich auf und sagte: „Olaf bleib bitte am Leben, bitte!“ Seine Stimme wurde lauter, aber ich hörte ihn nicht. Ich spürte, wie ich langsam dahin ging. Ich sah ein weißes Licht und ich sah all jene die gestorben sind. Eine Stimme sagte: „Du bist zu früh, mein Sohn.“ „Ich habe alles falsch gemacht. Ich habe alles verloren, was ich falsch gemacht habe. Ich bin bereit zu sterben“, sagte ich verzweifelnd. Die Gestalt kam näher und dann hielt eine Hand auf meine Schulter und lächelte: „Nein, deine Taten waren die eines anderen. Diese Kreatur, der Dunkelheit hat es getan und dich zu seiner Kontrolle gezwungen. Ich spüre in deinen Adern, bist du rein und voller Licht. Deine Zeit ist noch nicht gekommen zu sterben.“ In mir wurde es warm und ein helles Licht erhellte mich in meinem Geiste. Diese neue Kraft ist unglaublich. Dieses Lächeln der Gestalt ist sehr warmherzig. Er sprach weiterhin: „Du mein Sohm. Du hast zwar dunkle Zeiten hinter dir, aber ich weiß, du und deine Blutlinie werdet es schaffen, diese Dunkelheit zu besiegen.“ „Wer seid ihr“, fragte ich diese Gestalt. Er lächelte und sagte erneut: „Ich bin jener, der bleibt. Jener, der aus der Zukunft, Vergangenheit und der Gegenwart geboren wurde. Ich bin der, das Licht und Dunkelheit vereint.“ Ich verstand nicht, was er meint. Es klang, als wäre er ein Gott oder so ähnliches. Bevor ich wieder eine Frage stellen konnte, wachte ich auf. Ich lag in einem Raum. Dieser Raum war sehr hell beleuchtet. Große Fenster, die Licht spendeten und den Raum erfüllten. Ich hörte auch Geräusche, von Maschinen und auch von Menschen. Mein Blick ging zu einer Wand und sah dort einen Schatten, der sich vor Schmerzen krümmte. „Bleiben Sie ganz ruhig, Sir“, sagte eine Frauenstimme.

Diese Stimme erhellte mein Gemüt. Sie klang wie eine Elfe. Erneut spürte ich die Wunden. Da kam die Frau auf mich zu und sagte: „Haben Sie wieder Schmerzen?“ Ich nickte. Die Frau war von atemberaubender Schönheit. Ihre Haut glitzerte im Licht. Ihre Lippen waren so förmlich und auch ihre Augen glitzerten im Schein des Lichtes. Ich glaubte, dass ich mich in dieser Frau verliebte. Sie kam näher und beäugte mich. Sie sprach sehr förmlich: „Ihr Körper ist sehr übersät mit Wunden. Wir sollten Sie so schnell wie möglich operieren. Offenbar hat Sie etwas Giftiges verletzt. Woher haben Sie diese Wunden?“ Ich konnte nicht sprechen. Ich schwieg und versuchte die Ereignisse der vergangenen Tage zu vergessen. Ich war nun frei. Zumindest glaubte ich das auch. Marko war nun wieder eingesperrt und ohne seine Kraft, kann er seine